16.05.2018

Turgay Akbulut: "Zehn plus x"

Verbandsliga Mitte: Eddersheims Überflieger hebt nicht ab

Turgay Akbulut mit seinem Lieblingsspielzeug am Fuß. Foto: Marcel Lorenz

Am Sonntag Nachmittag war es soweit. Nach dem 3:1-Sieg gegen den SSV Langenaubach hat sich der FC Eddersheim frühzeitig die Meisterschaft in der Verbandsliga Mitte gesichert und steigt damit in die Hessenliga auf. Aktuell hat die Rouven-Elf 108 Buden gemacht - 46 davon gehen auf das Konto von Turgay Akbulut.

Die mittelfristige Torbilanz sieht bei Turgay Akbulut so aus: 25 Tore in 2015/16 - 26 Tore in 2016/17 - und aktuell? 46 (in Worten: sechsundvierzig) Saisontreffer für den Meister der Verbandsliga Mitte FC Eddersheim bei noch zwei ausstehenden Punktspielen. Der mittlerweile überregional bekannte Strafraumschreck hat für seine jüngste Leistungsexplosion von hohem Niveau plausible Erklärungen auf Lager: "Ohne die Mannschaft wäre ich nichts. Außerdem bin ich in dieser Saison deutlich gelassener, was ich meinen Trainern Rouven Leopold und Christian Rottenau zu verdanken habe. Und weil meine fehlende Laufbereitschaft mein größtes Problem war, gehe ich neben den Trainingseinheiten zusätzlich ins Studio, um noch fitter zu werden."

Akbulut, der seit 2013 beim FC unter Vertrag steht, war einer der ersten Spieler, die vorzeitig Grünes Licht für die nächste Saison gegeben haben. Für die Eddersheimer stand da der Aufstieg in die Hessenliga noch gar nicht fest. "Ich fühle mich pudelwohl hier. Dazu kommt, dass ich seit Anfang März in Vollzeit als Versicherungskaufmann arbeite und alles gut miteinander verbinden kann."

Für das Abschneiden des Hessenliga-Newcomers ist der Deutsch-Türke auf jeden Fall guter Dinge: "Wir können bestimmt eine gute Rolle spielen. Mit hochkarätigen Hessenliga-Spielern wird unser Kader verstärkt. Das heißt nicht unbedingt, dass alleine gute Fußballer schon eine gute Mannschaft ausmachen. Aber ich erwarte für uns einen einstelligen Tabellenplatz. Wie viele Tore ich schießen werde, kann ich nicht sagen. Ich fange mal an mit zehn plus x."

Autor: Christoph Wess

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