16.05.2018

Sven Kunisch zurück am Brentanobad

Hessenliga: Spielender Co-Trainer bei Rot-Weiss

Sven Kunisch (rechts) ist der erste Rückkehrer bei Rot-Weiss Frankfurt. Foto: Mithat Gürser

Nach zwei Jahren Abstinenz kehrt Sven Kunisch im Sommer zu Rot-Weiss Frankfurt zurück. Der 31-jährige Deutsch-Spanier hatte den Klub vom Brentanobad im Sommer 2016 verlassen und kehrt nun nach Hessenliga-Stationen bei den Sportfreunden Seligenstadt und Rot-Weiß Hadamar als Spielertrainer ligenunabhängig zu den Frankfurtern zurück. Er wird damit Co-Trainer von Slobodan Komljenovic, der schon vor einigen Wochen offiziell vorgestellt wurde.

Bei seinem bisherigen Verein Rot-Weiß Hadamar möchte sich der Innenverteidiger, der einst auch beim KSV Klein-Karben langjährige Oberliga-Luft schnupperte, ganz besonders bedanken: "In der Winterpause hat mir der Verein mit der Co-Trainerstelle meinen Einstieg ermöglicht. Dadurch konnte ich schnell Fuß fassen und habe mit Cheftrainer Torsten Kierdorf erfolgreich zusammen gearbeitet. Auch innerhalb der Mannschaft habe ich viele Freunde gefunden. Ich fühle mich im Verein sehr wohl. Es geht herzlich und familiär zu", betont Kunisch.

Durch den Abgang von Marius Löbig zum Süd-Verbandsligisten Viktoria Nidda, mit dem Kunisch auch in Seligenstadt kickte, ist auch die Fahrgemeinschaft mit David Sembene aus Frankfurt gesprengt. "Der Aufwand mit der langen Anreise ist mir einfach zu groß", erklärt Kunisch. Rot-Weiss Frankfurt hat der Routinier in den beiden Jahren natürlich nicht aus den Augen verloren.

"Wollen nach dem turbulenten Jahr eine ruhige Saison spielen"

"Ich hatte dort mit dem Hessenliga-Aufstieg 2015 und der Teinahme an der Regionalliga-Aufstiegsrunde 2016, als wir knapp am FC Nöttingen scheiterten, eine schöne Zeit. Nun gab es positive Gespräche mit dem Verwaltungsrats-Vorsitzenden Jürgen Strödter und dem neuen Coach Slobodan Komljenovic. Das Interesse an meiner Person von Seiten des Vereins, mich in das neue Projekt von Rot-Weiss einzubinden, hat mich sehr gereizt." Kunisch hat den "Roten" sowohl für den Fall des Klassenerhaltes in der Hessenliga, als auch für den Abstieg in die Verbandsliga Süd zugesagt.

"Nach diesem turbulenten Jahr gilt es in der neuen Saison alle an einem Strang zu ziehen, um eine ruhige Saison zu spielen", blickt Kunisch voraus. Noch steht nicht fest, mit welchem Kader der Klub in die neue Runde geht. Vor allem die Talente aus der Hessenliga-U19, die zuletzt verstärkt in der Ersten Mannschaft zum Einsatz kamen, sollen gehalten werden.

Autor: Pedro Acebes

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