13.03.2018

Personalschock bei Viktoria Nidda

Verbandsliga Süd: Meinzer fällt nach Skiunfall lange aus

Für Michael Meinzer (links) hätte es noch schlimmer kommen können. Foto: Steffen Turban

Süd-Verbandsligist Viktoria Nidda hat einen schweren Schlag zu verdauen: Abwehrchef Michael Meinzer hat sich so schwer verletzt, dass er dem Aufsteiger bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen kann.

Bei der gestrigen 1:4-Niederlage (Spielbericht) von Viktoria Nidda beim Mitaufsteiger 1. FC Germania-Ober-Roden war nicht zu übersehen, dass die Abwehrkette der Weber-Elf des Öfteren ins Torkeln kam. Zum einen lag das an den von Mohammed Hakimi angeführten Sturmattacken der Germanen. Aber auch das Fehlen von Michael "Michi" Meinzer machte sich bemerkbar: "An unserem spielfreien Wochenende letzte Woche war ich mit Noah Michel, Kevin und Tim Kuhl zum Skifahren und am letzten Tag hab` ich mir kurz vor Schluss das Innenband im linken Knie gerissen", schildert der 25-Jährige sein Malheur.

In seiner fünften Saison bei Viktoria Nidda wird Meinzer, der eine wesentliche Stütze im Abwehrblock darstellt, in dieser Runde nicht mehr ins Geschehen eingreifen können: "Zum Glück haben das Kreuzband und die Menisken nichts abbekommen. Eine Schiene stabilisiert das Knie und ich kann ganz normal laufen. Es wird konservativ behandelt und in spätestens zwei Wochen beginnt die Physiotherapie. Die Saison ist allerdings für mich leider gelaufen."

Dass das Abwehr-Dilemma so wie gegen Ober-Roden für das Überraschungsteam Nidda mit Tabellenplatz vier zu einem Dauerzustand werden könnte, davon will der Innenverteidiger, der in seiner Jugend beim SVP Düdelsheim und anschließend zwei Jahre beim SSV Lindheim gespielt hat, nichts wissen: "Generell verteidigen wir eh als ganze Mannschaft und Maximilian Heck ist ein 1 A-Vertreter, der es schon früher verdient gehabt hätte zu spielen. Wir haben schon viele Gegentore bekommen, aber auch schon mehrmals zu Null gespielt."

Autor: Christoph Wess

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