13.03.2018

Manni Meyer genießt die Hessenliga-Luft

Rot-Weiss Frankfurt stellt neuen Co-Trainer vor

Manfred "Manni" Meyer ist neuer Co-Trainer bei Rot-Weiss Frankfurt. Foto: Mithat Gürser

Wie Rot-Weiss Frankfurt jetzt auch offiziell bekanntgegeben hat, ergänzt Manfred Meyer das Trainerteam beim Hessenligisten und steht Cheftrainer Hicham Tahrioui unterstützend zur Seite. Gleichzeitig wurde auch bekannt, dass Elvir Smajlovic sich künftig Donnerstags um das Training der Torhüter kümmern wird.

Schon im ersten Vorbereitungsspiel am 17. Januar tauchte der 64-jährige überraschend an der Seitenlinie bei den "Roten" auf. Ursprünglich hatte der Klub vom Rödelheimer Parkweg den in Frankfurt stadtweit bekannten Trainerfuchs als Torwarttrainer eingeplant. Doch nach dem Rückritt vom bisherigen Co-Trainer Mirko Kelava aus persönlichen Gründen wurde diese Stelle nun frei. "Ich bin gefragt worden, ob ich mir diesen Posten vorstellen könnte und habe zugesagt", erklärt Meyer, der am Samstag beim 4:2-Sieg gegen den FSC Lohfelden leidenschaftlich vor und hinter der Barriere mitging. "Ich hätte niemals gedacht, noch einmal in der Hessenliga arbeiten zu dürfen. Es ist ein Genuss, diese Luft schnuppern zu dürfen", erklärt der ehemalige Torhüter und Trainer von Rot-Weiss. Der gebürtige Frankfurter hat viele Trainerstationen hinter sich: In seiner langen Karriere betreute er den FC Oberursel, Rot-Weiss Frankfurt, FV 09 Eschersheim, Eintracht Frankfurt Amateure, FC Kalbach, Spvgg. 02 Griesheim, Spvgg. 05 Bad Homburg, SG Westend, Germania Schwanheim, Germania Ginnheim und den BSC Kelsterbach.

Meist mit Erfolg, obwohl er es in den letzten Jahren bei kleineren Vereinen ruhiger angehen lassen wollte. Jetzt kam aber die Möglichkeit, sich bei "seinem Verein", wo er die letzten Jahre auch Stammzuschauer auf der Tribüne war, direkt zu engagieren. "Ich denke, dass ich gut zum jungen Trainer Hicham Tahrioui passe. Das war für mich ausschlaggebend, dass wir ein gutes Verhältnis haben. Es macht Riesenspaß, mit der jungen Mannschaft zu arbeiten. Ich freue mich in meinem Alter, meinen Kollegen Hicham unterstützen zu können", erklärt Meyer.

Smajlovic wieder an Bord

Beim 4:2-Sieg gegen den FSC Lohfelden konnten die Frankfurter mit dem fünften Saisonsieg ein wichtiges Erfolgserlebnis im Kampf um den Klassenerhalt feiern. "Die Jungs haben alle Vorgaben hervorragend umgesetzt und mit Freude, Lust und als Einheit frech aufgespielt. Ich fühle mich mit dem Verein und dem Team sehr verbunden", hebt der Co-Trainer hervor. Da war es selbstverständlich für ihn, allen Spielern nach der Partie im Vereinslokal noch ein Getränk auszugeben. "Die Jungs gehen diesen Weg mit und hören auf einen", weiß Meyer, der nun auch auf einen Punktgewinn im Auswärtsspiel beim VfB Ginsheim spekuliert. Unterdessen ist Elvir Smajlovic bis zum 1. Juli für die Torhüter am Brentanobad zuständig. Zu Beginn der Saison stand der 41-jährige noch für die "Roten" in der Hessenliga im Tor, gab dann sein Amt als Torwart-Trainer auf, um zum Gruppenligisten SG Hoechst zu wechseln.

Dort steht er mittlerweile auch wieder zwischen den Pfosten, weil beide etatmäßige Torleute derzeit nicht zur Verfügung stehen. Am Brentanobad war Smajlovic weiterhin zugegen, denn er trainierte weiterhin die U19-Torhüter. "Jürgen Strödter, den ich schon 20 Jahre lang kenne, hat angefragt ob ich Donnerstags helfen kann. Somit bilden wir nun um 19 Uhr eine Gruppe mit fünf Torhütern aus A-Jugend und Senioren, die von mir trainiert werden", beleuchtet Smajlovic und betont: "Mehr Zeit habe ich aber nicht, weil ich neben meinem Engagement bei der SG Hoechst als Co-Trainer von meinem Freund Mustafa Ichaoui auch bei Kickers Offenbach für die Torleute von der U16 bis zur U19 verantwortlich bin."

Autor: Pedro Acebes

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