02.01.2018

Leopold: "Ziele und Ambitionen passen zusammen"

Verbandsliga Mitte: Eddersheims Coach erklärt Verbleib

Rouven Leopold geht mit Eddersheim auch in die nächste Saison. Foto: Marcel Lorenz

Der FC Eddersheim, derzeit Tabellenführer in der Verbandsliga Mitte, kann auch in der kommenden Runde auf die Dienste von Trainer Rouven Leopold bauen. Wir haben mit dem Erfolgscoach über die Gründe für die Fortsetzung der Zusammenarbeit und die Ziele für die Zukunft gesprochen.

"Wir haben uns Mitte Dezember zusammengesetzt und uns geeinigt", so Leopold, der den Club vor genau einem Jahr als Nachfolger des zurückgetretenen Andreas Schreier übernommen hat. Nach dem neunten Platz in der Vorsaison überwintert Eddersheim als Spitzenreiter. "Es läuft natürlich gerade sehr gut. Wir sind seit dem sechsten oder siebten Spieltag Erster und haben die Mannschaften hinter uns wie Zeilsheim, Marburg oder Fernwald alle geschlagen. Wir wollen natürlich da oben bleiben. Das Ziel ist der Aufstieg", redet der Coach nicht lange um den heißen Brei herum, sagt aber auch: "Wir wollen hoch, müssen aber nicht."

Generell passen Eddersheim und Leopold laut dem Coach gut zusammen: "Der Verein ist ambitioniert und hat schon bevor ich als Trainer angefangen habe gesagt, dass das Ziel die Hessenliga ist. Dafür wurde im Sommer auch der Kader verstärkt. Die Ziele und Ambitionen vom Club passen zu meinen. Ich will bei keinem Verein arbeiten, der mit dem zehnten Platz in der Verbandsliga zufrieden ist." Ein weiterer Faktor für seinen Verbleib ist laut dem Trainer die "seriöse Arbeit", die in Eddersheim betrieben wird. "Ich war zehn Jahre in Eschborn und davor sieben Jahre in Bad Vilbel. So gut wie hier wurde wirtschaftlich in keinem anderen Verein gearbeitet." Trotz der Aufstiegsambitionen hat Leopold seine Zusage ligaunabhängig gegeben, auch weil er sich in Edderseim sehr wohl fühlt: "Man hat das Gefühl, schon lange im Verein zu sein."

Personell wird der Spitzenreiter nach derzeitigem Stand ohne große Veränderungen in die am 23. Januar startende Vorbereitung gehen. Jonas Dalbert geht nach einem halben Jahr zurück zur TSG Wörsdorf. Neuverpflichtungen gibt es bislang keine: "Im Winter ist eigentlich nichts geplant", so Leopold, der einen Transfer aber auch nicht komplett ausschließen will, "wenn es ein Spieler ist, der uns weiterhilft." Froh ist der Coach über die Rückkehr des lange verletzten Goalgetters Ivan Rebic. "Er hat in den letzten zwei Jahren 60 Tore geschossen. In der Hinrunde ist es nicht so aufgefallen, weil Turgay Akbulut so viel getroffen hat. Aber Ivan ist jetzt fast wie ein Neuzugang. Das ist auch ein gutes Gefühl für die Gruppe."

Autor: Daniel Bolz

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