11.07.2018

Krause: "Wollen eine sorgenfreie Runde spielen"

Verbandsliga Süd: Urberach hält den Kader zusammen und

Jürgen Bufi (links) läuft in der kommenden Runde für Viktoria Urberach auf. Foto: Steffen Turban

Nachdem der FC Viktoria Urberach in der letzten Spielzeit bis zum Schluss um den Klassenerhalt in der Verbandsliga Süd zittern musste, wird in der anstehenden Runde ein gesicherter Mittelfeldplatz angestrebt. Dafür wurde der vorhandene Kader großteils gehalten und gezielt verstärkt. Zudem wurde mit Jens Wöll ein weiterer Co-Trainer ins Boot geholt.

Der neue sportliche Direktor der Viktoria, Michael Krause, erhofft sich eine weniger nervenaufreibende Saison, wie es die vergangene war. "Wir haben keine Ambitionen nach oben, wollen aber im gesicherten Mittelfeld landen und den Klassenerhalt so früh wie möglich erreichen"; sagt Krause. Um dieses Ziel zu realisieren wurde der Kader der letzten Saison fast komplett gehalten. Außer Loris Lang, der in die thailändische Profiliga wechselt, "haben wir alle beisammen gehalten", so Krause.

Neu in Urberach ist Jens Wöll, der in der letzten Spielzeit mit der SG Nieder-Roden als Spieler den Aufsteig in die Gruppenliga Frankfurt Ost geschafft hat und nun das Trainerteam von Chefcoach Lars Schmidt verstärkt. Er wird, wie schon sein Vater Karlo, als Co-Trainer fungieren, kann aber notfalls auch noch als Spieler aushelfen. "Das hat aber keine Priorität", sagt Krause.

Zudem wurde der Kader gezielt verstärkt. Neben Marco Di Maria, der vom Nord-Verbandsligisten SG Bad Soden kommt (wir haben berichtet) schließt sich Jürgen Bufi vom FC Hochstadt ein weiterer Stürmer den Verbandsligisten an. Trotz des Abstiegs aus der Gruppenliga Frankfurt Ost zeigte sich der 25-Jährige treffsicher und erzielte in der abgelaufenen Saison 20 Tore für die "Lila-Weißen". Ebenfalls neu bei der Viktoria ist Anastasio Keoseoglu. Er kommt vom FV Bad Vilbel, wo er aber eher in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam. Zudem stößt auch Mehmet Yildirim zum Team von Trainer Lars Schmidt. Der Bruder von Viktoria-Akteur Sevket kommt von der SG Sandbach.

Schon seit längerem bekannt war, dass sich Michele Piarulli den Orwischern anschließen wird. Der frühere Seligenstädter spielte in der Rückrunde für Kreisoberligist Fortuna Offenbach und soll die Defensive im Team seines früheren und jetzigen Trainers Lars Schmidt verstärken. Zudem soll Piarulli laut Krause "ein Führungsspieler in unserer jungen Mannschaft werden." Damit sind die Planungen bei der Viktoria eigentlich abgeschlossen. "Wir haben einen guten Kader mit 22 Mann, aber man weiß nie, was sich noch ergibt", will der ehemalige Trainer der zweiten Mannschaft auch nichts ausschließen.

Diesen Posten hatte Krause im Sommer aufgegeben, "da ich familiär und beruflich stark eingespannt bin. Als Trainer lege ich Wert auf Disziplin und Pünklichkeit. Das konnte ich aber selber nicht weiter garantieren. Aus diesem Grund haben wir uns in der Winterpause zusammengesetzt. Ich habe mich auch vorher schon um den gesamten Verein gekümmert und so bleibe ich der Viktoria erhalten." Kayhan Özen übernimmt an seiner Stelle die zweite Mannschaft, in die einige Talente aus der eigenen Jugend stoßen werden und Krause rückt dafür an die Seite von Abteilungsleiter Peter Zimmerer, den er auch beerben soll. "Peter wird uns aber weiter unterstützen", so Krause, der "sehr positiv" für die neue Runde gestimmt ist.

Autor: Daniel Bolz

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