11.07.2018

FC Karben hat Aufstieg im Visier

Kreisoberliga Friedberg: Stärkster Kader seit der Gründung

Co-Trainer Javi Pato-Otero (links) und Trainer Harez Habib (rechts) mit den Neuzugängen. Foto: FC Karben

Nachdem der FC Karben die Saison 2017/18 auf Rang vier abschloss und den Gruppenliga-Aufstieg erneut verpasste, bläst der 2015 gegründete Nachfolgeverein des ehemaligen Oberliga-Meisters KSV Klein-Karben zum Angriff über.

Der Rückstand auf Meister Türkischer SV Bad Nauheim war am Ende mit 13 Zählern beträchtlich, auch gegenüber dem Vizemeister FC Olympia Fauerbach wies der FCK neun Punkte weniger auf. Nachdem sich die beiden besten Teams der Vorsaison in die Gruppenliga verabschiedet haben und mit dem VfB Friedberg ein Team von uben runter kommt, peilen die Karbener nun selbst die Meisterschaft an.

Vor einem Jahr waren die Habib-Jünger noch in der Aufstiegsrunde am FV Stierstadt und FV Hausen gescheitert, im vierten Jahr nach der Neugründung soll der große Wurf endlich gelingen. "Unser Ziel ist dieses Jahr ganz klar der Aufstieg. Es ist unser stärkster und breit aufgestelltester Kader seit der Gründung 2015. Die Mannschaft spielt zum größten Teil seit drei Jahren so zusammen und ist seit zwei Jahren auf Augenhöhe mit den Aufsteigern", gibt Habib zu Protokoll.

Der frühere Nationalspieler Afghanistans und langjährige Regionalligaspieler ist von der Stärke seines Kaders rundum überzeugt: "Dieses Jahr gibt es keine andere Übermannschaft und wir wollen uns endlich nach drei Jahren harter Arbeit belohnen. Die Rahmenbedingungen innerhalb des Vereins für die Mannschaft sind gegeben." So steht neben einem Physiotherapeuten, auch ein Fitnessstudio zur Verfügung.

Außerdem wird im Herbst auf dem altehrwürdigen Günther-Reutzel-Sportfeld ein neuer Kunstrasen fertiggestellt. Darüber hinaus ist dann auch das neue Vereinsheim verfügbar. Darin werden sich dann auch die Neuzugänge Taulant Balaj (Türk Gücü Friedberg), Nouh El Maimouni (KSG Groß-Karben), Tim Frommann (U19 Klein-Karben) und Raphael Wenzel (SV Gronau) wohl fühlen.

Autor: Pedro Acebes

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