11.03.2018

Eilingsfeld hadert mit Makkabis Einstellung

Kreisoberliga Frankfurt: 1:2-Niederlage gegen TSG Niederrad - Fotos

Makkabis Kapitän Marlon Hubermann (links) gegen Niederrads Max Simon Fiege. Fotos: Jörg Schulz

In der Kreisoberliga Frankfurt hat der TuS Makkabi eine unerwartete Heimniederlage gegen Aufsteiger TSG Niederrad hinnehmen müssen. Nach dem 1:2 gegen die abstiegsgefährdeten Bürostädter haderte Trainer Maximilian Eilingsfeld mit der Einstellung seiner Mannschaft und kündigte Konsequenzen an.

TuS Makkabi - TSG Niederrad 1:2 (0:1)

Eilingsfeld sprach nach dem Abpfiff an der Bertramswiese von "einer verdienten Niederlage. Wenn wir mit so einer Einstellung an den Sport herangehen, dann wird es ganz schwierig zu punkten", so der enttäuschte Coach. Schon vor dem Anpfiff hatte der Übungsleiter der Mannschaft zwei mögliche Optionen mitgeteilt: "Die erste Option wäre gewesen, mein Amt niederzulegen. Die zweite Option könnte lauten, sich nach Rücksprache mit der Sportlichen Leitung von gewissen Spielern zu trennen. Da spiele ich die Saison lieber mit A-Jugendlichen oder Spielern aus der Zweiten Mannschaft zu Ende", kündigte Eilingsfeld an.

Einige Spieler hatten sich kurzfristig für das Spiel abgemeldet, weswegen Eilingsfeld nicht sein stärkstes Aufgebot ins Rennen schicken konnte. Schon die erste Möglichkeit nutzten die Niederräder zur Führung. Nach einem Doppelpass lief Kevin Schiebold in den Strafraum und versenkte zum 0:1 für die Gäste. Makkabi versuchte zu reagieren und kam nach einem Eckball durch den Kopfball von Josip Dolic zu einem Lattentreffer.

Makkabi verbuchte mehr Ballbesitz und die Niederräder konterten geschickt. Manuel Martin vergab aus einem Meter die Riesenchance auf das zweite Tor. Kurz vor der Pause hatte die TSG Niederrad Pech, als ein Freistoß von Miguel Nuno Pires Lopes von TuS-Torhüter Patrick Bötsch an die Latte gelenkt wurde. Nach dem Seitenwechsel nutzten die Gastgeber die erste Unaufmerksamkeit in der Abwehr der Niederräder, um zum Ausgleich zu kommen. Ibrahim Abbouz stand plötzlich frei vor dem Tor und egalisierte zum 1:1. Doch fünf Minuten später markierten die Gäste den so wichtigen Siegtreffer.

Traumpass von Max Simon Fiege auf Manuel Martin, der den Ball an Bötsch vorbei in das Tor spitzelte. In der kampfbetonten Begegnung bissen sich die Makkabäer die Zähne an der stabilen TSG-Defensive aus. Große Chancen des Tabellenfünften blieben in der Schlussphase aus, weshalb die TSG Niederrad einen ganz wichtigen Auswärtssieg im Abstiegskampf einfahren konnte. "In einem sehr intensiven Spiel haben wir durch eine geschlossene Mannschaftsleistung verdient gewonnen. Aus dieser ragte Max Simon Fiege heraus, der ein Riesenspiel gemacht hat", konstatierte Claus Flick, der Sportliche Leiter der TSG Niederrad.

Die Statistik:

TuS Makkabi: Bötsch - Schubert, Purz (13. T.Tanetschek), Zine, Dolic, Hubermann, Abbouz, Bouhleboub, Lindlar (46. Malyshau), Matroudzadeh, Motsch - Trainer: Maximilian Eilingsfeld.
TSG Niederrad: Mahmood - Güngör (29. Aytan), Dogru, Koketsu, Akkas, Martin, Pires Lopes, Fiege, Fujii, Ulus (45. Akkoc), Schiebold - Trainer: Artug Özbakir.

Schiedsrichter: Nicolai Fleckenstein (Goldbach).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Kevin Schiebold (2.), 1:1 Ibrahim Abbouz (56.), 1:2 Manuel Martin (61.).

Autor: Pedro Acebes

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