13.05.2018

Cengiz Veisoglus Traumtor setzt den Schlusspunkt

Verbandsliga Süd: TSO feiert ganz wichtigen Sieg gegen Nidda

Cengiz Veisoglu traf von der Mittelinie zum Endstand. Foto: Jörg Schulz

Einen beim Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz ganz wichtigen 4:1 (1:0)-Erfolg im Abstiegskampf hat die TS Ober-Roden gegen Viktoria Nidda eingefahren. Mit seinem Doppelpack kurz vor und nach der Pause hatte Feta Suljic entscheidenden Anteil am Erfolg, durch den die Gastgeber ihr Punktekonto auf 42 Zähler ausbauen konnten. Die Viktoria ist schon länger gesichert und bleibt auf dem fünften Rang.

TS Ober-Roden - Viktoria Nidda 4:1 (1:0)

"Das war ein sehr, sehr wichtiger Sieg", freute sich Ober-Rodens Sportlicher Leiter und Trainer in Personalunion, Zivojin Juskic und merkt an: "Wir schauen auf uns. Es ist egal, wie die anderen spielen. Wir haben weiter alles selbst in der Hand. Wir wollten das Spiel gewinnen und auf 42 Punkte kommen. Jetzt warten noch zwei Spiele, wo wir es klarmachen können."

In einer ausgeglichenen ersten Hälfte ohne große Torraumszenen auf beiden Seiten nutzte die Turnerschaft die erste Chance des Spiels kurz vor der Halbzeitpause. Feta Suljic ließ zwei Gegenspieler stehen und blieb frei vor Niddas Keeper Tim Kuhl eiskalt. Damit besorgte er zugleich den Halbzeitstand. Und auch direkt nach der Pause war der Stürmer wieder zur Stelle. Er erlief einen zu kurz geratenen Rückpass auf Kuhl und erhöhte. Spätestens mit dem dem 3:0 durch Max Hesse, der einen Freistoß von der Seite einköpfte war die Partie gelaufen.

Dennoch hatte sie noch ein echtes Schmankerl zu bieten. Nachdem die stark ersatzgeschwächten Gäste - die neben Robin Sommer, Marc Kneifl, Michael Meinzer und Toptorjäger Noah Michel kurzfristig auch noch auf Jannik Jung verzichten mussten - durch den Treffer von Kevin Kuhl, der eine Kopfballverlängerung des eingewechselten Kerem Kayatus aus vier Metern über die Linie bugsierte, zwischenzeitlich verkürzen konnten, setzte Cengiz Veisoglu der Partie aus Sicht der Gastgeber noch die Krone auf. Von der Mittellinie traf der Stürmer per Drop-Kick aus 50 Metern und sorgte so für den Schlusspunkt. "Das war vielleicht das Tor des Jahres", so Juskic, der einen "verdienten Sieg" seiner Elf gesehen hatte.

So sah es auch sein Gegenüber Carsten Weber auch wenn der Sieg nach dessen Meinung "mindestens ein Tor zu hoch ausgefallen ist. Die ersten beiden Tore, vor allem das zweite resultieren aus katastrophalen, individuellen Fehlern. Danach war es schwer. Wir haben das teilweise ganz gut gemacht, aber uns fehlt aufgrund der ganzen Ausfälle in den Eins-gegen-Eins-Situationen vorne die Durchschlagskraft."

Die Statistik:

TS Ober-Roden: Gkogkos; Barowski, Hesse, Schöppner, Schwab, Strauss, Henkel, Barak, Djordjevic, Veisoglu, Suljic. - Trainer: Zivojin Juskic.
Viktoria Nidda: T. Kuhl; Filges, Biber, Pilch, Diedrich, Jo. Jung, Lüdke, Schwalm, K. Kuhl, Jusufi, Möller. - Trainer: Carsten Weber.

Schiedsrichter: Mirko Radl (SV Olympia Biebesheim).
Zuschauer: 50.
Tore: 1:0 und 2:0 Feta Suljic (43., 50.), 3:0 Max Hesse (60.), 3:1 Kevin Kuhl (75.), 4:1 Cengiz Veisoglu (90.).

Autor: Daniel Bolz

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