10.07.2018

Bad Vilbel II will oben mitspielen

Kreisoberliga Friedberg: Trainer Kovacevic optimistisch

Kenan Kovacevic (links) ist für die Hessenliga-Reserve des FV Bad Vilbel verantwortlich.Neben ihm Zlaja Salihagic, Betreuer der Ersten Mannschaft. Foto: Verein

Als 13. der Abschlusstabelle lief der FV Bad Vilbel in die Zielgerade der Kreisoberliga Friedberg ein. In der neuen Spielzeit will sich das Team von Trainer Kenan Kovacevic - dann als Hessenliga-Reserve - deutlich verbessern und wenn möglich sogar um die Meisterschaft mitspielen.

Dafür haben die Brunnenstädter ihren Kader um 13 neue Spieler erweitert, dagegen haben den Klub nur vier Akteure verlassen. Aus der eigenen U19 rücken mit Michel Ochere und Fabio Pinto da Silva zwei vielversprechende Talente auf. Mit Salim Akaouch vom Frankfurter Kreisoberligisten TSG Niederrad konnte ein erfahrener Torhüter verpflichtet werden, Darüber hinaus kommen die Brüder David (FG Seckbach) und Benjamin Asa-Anie (Viktoria Preußen A-Jugend) an das Niddasportfeld.

Vom FC Posavina gekommen sind Luka Lukes und Mario Krajina. Anto Komsic (DJK Zeilsheim), Davor Stanic (NK Branitelj/Bosnien-Herzegowina) und Refik Memovic (VfB Friedberg) sind weitere Verstärkungen für die Zweite Mannschaft der Vilbeler. Neben dem reaktivierten Lars Dobrow kann Kovacevic auch auf die beiden Flüchtlinge Ahmed Ziad und Jellowy Salieu zählen. Nicht mehr am Niddasportfeld anzutreffen sind dagegen Rafael Adege (Türkischer SV Bad Nauheim), Andres Fitzer Tello (FC Kalbach), Metehan Karakus (Spvgg. 03 Fechenheim) und der beruflich nach Dortmund gezogene Matthias Keller.

Vorfreude auf das Duell gegen Elvir Pintol

Mit diesem Kader, sowie der einen oder anderen Leihgabe aus dem Hessenliga-Team, glaubt Trainer Kenan Kovacevic oben mitspielen zu können. "Mein Ziel ist es immer, Erster zu werden. Die Zusammenarbeit mit Trainer Amir Mustafic und seinem Hessenliga-Team klappt hervorragend. Dadurch, dass der Kader der Ersten Mannschaft sehr groß ist, wird man davon ausgehen können, dass vier bis sechs Spieler bei mir eingesetzt werden", blickt der Coach voraus. "Es wäre verwunderlich, wenn wir mit diesem Spielermaterial in der Kreisoberliga nicht um die Meisterschaft spielen würden", stellt der Deutsche bosnischer Abstammung klar.

Ganz besonders freut sich Kovacevic auf die Spiele gegen den SV Gronau, wo sein alter "Spezi" Elvir Pintol spielt. Beim SV BKC Bosnien, dem FV Hausen und bei der FG Seckbach erlebten die beiden Freunde gemeinsame erfolgreiche Zeiten. "Er bereichert die Liga. Ich werde es mir nicht nehmen lassen, direkt gegen Elvir zu spielen."

Autor: Pedro Acebes

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