12.03.2018

Altenmittlau überrascht gegen Titelaspirant Pfaffenhausen

Kreisoberliga Gelnhausen: KGW verliert auch in Hailer

Wittgenborns Neuzugang Adam Agovic (rechts) erzielte einen Treffer bei der 3:5-Niederlage seines Teams. Foto: Charlie Rolff

An einigen Sportplätzen konnte am Sonntag der erste Spieltag nach der Winterpause ausgetragen werden. Die zwei Kellerkinder aus Niedermittlau und Wittgenborn mussten beide auswärts eine erneute Niederlage hinnehmen. Der SVA gewann überraschend gegen den Favoriten aus Pfaffenhausen.

SKG Mittelgründau – FC Alemannia Niedermittlau 3:1 (2:0)

Das neue Jahr startet für die Niedermittlauer wieder so, wie das letzte aufgehört hatte. So musste die Truppe von Übungsleiter Torben Weingärtner eine erneute Niederlage einstecken. Die Hausherren aus Mittelgründau gingen nach nur 13 Minuten mit einem Doppelschlag in Führung. Dimitrij Gross und Manuel Noss brachten die Hausherren in Front. Die Mannschaft um Übungsleiter Lars Kuhn drückte weiter, konnte allerdings mit vielen hochkarätigen Chancen nicht die Vorentscheidung erzielen.

In Halbzeit zwei zeigten die Gäste ein ganz anderes Gesicht und konnten durch Kenan Aldemir in der 72. Minute den Anschlusstreffer erzielen. "Wir haben zwar die erste Halbzeit komplett verpennt. Allerdings haben wir im zweiten Durchgang nur auf ein Tor gespielt und meiner Meinung nach, müsste der Unparteiische zwei mal für uns auf den Punkt zeigen", ärgerte sich Weingärtner. Durch einen Konter gelang Leon Kauffeldt in der 88. Minute dann die Entscheidung zum 3:1 Endstand. Coach Weingärtner war trotz Niederlage nicht ganz unzufrieden mit dem Auftritt seiner Akteure. "Die erste Halbzeit war schlecht und mit der zweiten bin ich zufrieden. Schade, dass es nicht für mehr gereicht hat", resümiert Coach Weingärtner, der mit seiner Alemannia auf dem vorletzten Tabellenplatz steht.

Schiedsrichter Günther Häberle.
Zuschauer: 100.
Tore: 1:0 Manuel Noss (5.), 2:0 Dimitrij Gross (13.), 2:1 Kenan Aldemir (72.), 3:1 Leon Kauffeldt (87.).

FSV Hailer – KG Wittgenborn 5:3 (2:0)

Auch im zweiten Spiel mit Neu-Trainer Niklas Heiliger konnte die KGW die rote Laterne nicht weiterreichen. In einem turbulenten Spiel mit sehr vielen Torchancen, war der FSV die effektivere Mannschaft vor dem Kasten von KGW-Schlussmann Müller. "Die waren einfach eiskalt vor dem Tor und haben jede Möglichkeit genutzt", berichtet Coach Heiliger. Die Wittgenborner dagegen standen in der Defensive nicht stabil und ließen zu viele Lücken zu. "Wir haben die ersten zwanzig Minuten gut gestanden. Danach sind wir etwas eingebrochen und haben dem Gegner zu viel Raum gelassen", erzählt Heiliger. Im Spiel nach vorne zweigte die KGW, dass sie auch Tore schießen kann. Neuzugang Adam Agovic konnte in seinem ersten Spiel für seinen neuen Verein einen Treffer beisteuern. Auch Adam Albayrak und Jan Schneider waren für die KGW erfolgreich. Dennoch nutzte die Heiliger-Elf weitere etliche Chancen nicht, die den Spielverlauf hätten verändern können. "Wir hätten mindestens noch sechs Tore schießen müssen. Wir waren vorne zu oft alleine vor dem Tor, wo wir einfach nicht effektiv genug waren", bedauert der neue Spielertrainer. Nach der zweiten Pleite in Folge bleibt die KGW weiterhin am Tabellenende im Gelnhäuser Oberhaus.

Schiedsrichter: keine Angabe.
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 und 2:0 Sergei Eirich (17. Foulelfmeter, 41.), 3:0 Daniele Sama (48.), 4:0 Maurice Foucar (50.), 4:1 Nick Schneider (58.), 4:2 Adam Agovic (62.), 5:2 Sergei Eirich (79.), 5:3 Orkan Albayrak (82., Foulelfmeter).

SV Pfaffenhausen – SV Altenmittlau 0:1 (0:0)

Vor heimischen Publikum musste die Gaul-Elf gegen den SV Altenmittlau eine überraschende Heimniederlage hinnehmen. Mario Grohs erzielte in der 69. Minute für seine Farben den umjubelten Siegtreffer. So kann der SVP nicht an Spitzenreiter aus Altenhaßlau aufschließen und rangiert mit drei Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz. Der SVA nimmt dagegen wichtige Punkte für den vorzeitigen Klassenerhalt in der Kreisoberliga Gelnhausen mit.

Schiedsrichter: Christopher Braun.
Zuschauer: 80.
Tore: 0:1 Mario Grohs (69.).

Autor: Matthias Dankiewitsch

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