12.03.2018

Albert Repp: "Wir geben nicht auf"

Verbandsliga Süd: Schon sechs Neuzugänge bei der SG Bruchköbel

Albert Repp hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht ganz aufgegeben. Foto: Patrick Scheiber

Seit der Winterpause ist Albert Repp als Trainer bei der SG Bruchköbel tätig. Gleich das erste Spiel an der Seitenlinie gegen Viktoria Urberach hat der zuvor sieglose Süd-Verbandsligist für sich entscheiden können. Gestern folgte dann gegen die TS Ober-Roden die erste Niederlage unter Repps Leitung. Wir haben mit dem Trainer über die restliche Saison, aber auch über die Planungen für die kommende Runde gesprochen.

Mit Albert Repp ist bei der SG Bruchköbel nun schon der dritte Trainer in dieser Spielzeit im Amt. Nachdem sich der Verein bereits nach dem dritten Spieltag von Andreas Arr-You getrennt hatte, übernahm dessen Co-Trainer Carsten Keller das Verbandsliga-Urgestein. Doch auch unter dessen Regie konnte das Team nur drei Zähler einfahren und so war nach der Hinrunde auch für Keller Schluss. Seit dem Winter steht nun also Repp in der Verantwortung und feierte am vergangenen Donnerstag bei seinem Debüt gleich den ersten Sieg. Im gestrigen Kellerduell gegen die TS Ober-Roden gingen die Gastgeber aber als Verlierer vom Platz.

Mit derzeit neun Zählern liegt die SGB 17 Punkte hinter dem rettenden Ufer. Doch Repp hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. "Wir wollen genauso weiter machen. Solange wir rechnerisch noch Chancen haben, geben wir nicht auf. Warum auch?" Dementsprechend laufen die Planungen in Bruchköbel zweigleisig für die Verbands- und Gruppenliga. "Alles andere wäre sehr komisch. Aber die Mannschaft hat sich noch nicht aufgegeben. Das hat man auch gestern gesehen. Wir haben gekämpft und gefightet."

Unabhängig von der Klassenzugehörigkeit spricht der Coach aber von einem Neuanfang im Sommer. "Es muss sich etwas ändern und es wird sich etwas ändern. Die alten Zöpfe müssen abgeschnitten werden." So laufen auch die Planungen für die kommende Saison. "Wir sind in Gesprächen und haben schon sechs Neuzugänge. Die Spieler wollen aber erst mit ihren derzeitigen Vereinen sprechen." Dementsprechend wollte der 54-Jährige auch noch keine Namen nennen. Auch mit dem derzeitigen Personal stehen die Gespräche an.

Mit der Zielsetzung für die kommende Runde tut sich Repp, der zunächst bis Sommer 2019 an den Verein gebunden ist, noch schwer. "Das kommt darauf an, wo wir spielen. Wenn wir in der Verbandsliga bleiben. müssen wir den Kader entsprechend aufstellen und falls es nach unten geht, wollen wir so schnell wie möglich wieder in die Verbandsliga aufsteigen." Bleibt also nur abzuwarten, in welcher Liga die SGB in der kommenden Runde an den Start geht.

Autor: Daniel Bolz

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