01.05.2018

Bosnjak wittert Wettbewerbsverzerrung bei Croatia

Kreisoberliga Frankfurt: Letzte drei Teams klammern sich an Strohhalm

Tolga Tuygar war der Mann des Tages bei Meisterschaftsanwärter Fechenheim. Foto: Verein

Nur 48 Stunden nach dem Spieltag am Sonntag mussten die Fußballer der Kreisoberliga Frankfurt auch am Maifeiertag einen kompletten Spieltag absolvieren. Die Spvgg. 03 Fechenheim baute den Vorsprung in der Tabelle nach dem 5:2-Sieg beim SC Weiss-Blau auf sieben Punkte aus und kann schon am kommenden Sonntag den Meistersekt kalt stellen. Sollte es aufgrund von noch möglicherweise eintretenden Konstellationen nur zwei Absteiger geben, könnten sich der BSC 19, die TSG 51 und Rödelheim noch ein Schneckenrennen um den dann für die Abstiegsrelegation bedeutsamen 15. Platz liefern.

FC Posavina - 1. FC 02 Rödelheim 6:2 (3:1)

"Das war eine beeindruckende Leistung und so stellen wir uns das vor" stellte Posavinas Schatzmeister Pero Bosnjak nach dem 6:2 gegen Rödelheim begeistert fest. Weniger begeistert, ja geradezu empört, zeigte sich der kroatische Funktionär über das Ergebnis im Spiel der TSG Niederrad gegen den FC Croatia. Die 0:6-Niederlage seiner Landsleute brachte Bosnjak auf die Palme: "Das ist Wettbewerbsverzerrung und nicht akzeptabel. Ich bin tief enttäuscht von meinen Landsleuten. Das geht gar nicht. Am Sonntag gewinnen die 4:3 bei Griesheim Tarik und gehen dann in Niederrad mit 0:6 unter", echauffierte sich Bosnjak. Die Gäste hätten schon früh die Weichen auf Sieg stellen können, aber nach dem 1:0 durch Aria Razdar brachten es vier Rödelheimer fertig, alleine auf das Tor der Gastgeber zuzulaufen und den Ball nicht im Tornetz unterzubringen. Innerhalb von fünf Minuten wendeten die Kroaten mit Patrik Udovic, Ante Peko und Marin Bago das Blatt und führten zur Halbzeit mit 3:1. Im zweiten Abschnitt verkürzte Enno Lang für den designierten Absteiger auf 3:2, aber Posavina antwortete per Kopfball durch Mario Pejic auf 4:2. Von diesem Schock erholte sich Rödelheim nicht mehr. Ante Peko und Mario Krajina machten das halbe Dutzend für die Hausherren perfekt. RFC-Pressesprecher Volker Flauaus sah beim Absturz auf den letzten Tabellenplatz den "Knockout in fünf Minuten. Bis dahin hätten wir das Spiel entscheiden können. Beim 2:0 läuft es anders und ein Posavina-Spieler hat zudem gegen Turgut die Notbremse gezogen. Die Rote Karte blieb aber aus. Unter dem Strich hatten wir keine Moral, um zurückzukommen. Wenn Du solche eklatanten Fehler machst, gehörst Du nicht in diese Klasse."

Schiedsrichter: Pierre Hackler (Meilingen).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Aria Razdar (19.), 1:1 Patrik Udovicic (28.), 2:1 Ante Peko (31.), 3:1 Marin Bago (33.), 3:2 Enno Lang (53.), 4:2 Mario Pejic (65.), 5:2 Ante Peko (71.), 6:2 Mario Krajina (89.).

TSG Niederrad - FC Croatia 6:0 (0:0)

Die Gastgeber landeten den nächsten Heimsieg im Kampf um den Klassenerhalt, Croatia dagegen erlitt nach dem 4:3-Coup bei Griesheim Tarik nur 48 Stunden später eine böse Schlappe. In der ausgeglichenen ersten Hälfte ging es in einem intensiven Spiel torlos in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel war der Pfostenschuss von Nuno Miguel Pires Lopes der Startschuss zu einem Schützenfest. Nach dem nächsten Pfostentreffer von Manuel Martin, brach Marcel Santos mit dem 1:0 den Bann. Entscheidend für den hohen Sieg der Niederräder war die Rote Karte gegen Croatias Dominik Mihajlovic vor dem Elfmeter zum 2:0, den Max Simon Fiege verwandelte. Erst ab der 78. Minute brachen die Kroaten wie ein Kartenhaus zusammen. Santos, Martin, Fiege und Akkas machten den Sack für die TSG Niederrad zu. "Unsere Überlegenheit war nach dem Platzverweis drückend. Croatia war in Unterzahl überfordert", berichtete Claus Flick, der Sportliche Leiter der TSG Niederrad. Dagegen haderte sein Croatia-Pendant Stanislav Konta: "Wir haben mehr diskutiert als gespielt und uns ständig über den Platz beschwert."

Schiedsrichter: Kevin Hammerschlag (Flörsheim).
Zuschauer: 120.
Tore: 1:0 Marcel Santos (50.), 2:0 Max Simon Fiege (65., Foulelfmeter), 3:0 Marcel Santos (78.), 4:0 Manuel Martin (81.), 5:0 Max Simon Fiege (90.), 6:0 Oguz Akkas (90.+2).
Rote Karte: Dominik Mihajlovic (Croatia, 64.).

TSG 51 - SV Blau-Gelb 3:3 (0:2)

Immerhin hat sich die TSG 51 auf Rang 15 verbessert, der beim designierten Absteiger einen kleinen Lichtblick am Horizont darstellt. Deswegen bekam das Team von der Niedwiesenstraße nach vier Punkten binnen 48 Stunden auch ein Sonderlob von Spielertrainer Patrick Dorrmann: "Nach dem Pausenrückstand sind wir super zurückgekommen und haben das Spiel komplett gedreht. Das 3:3 geht insgesamt in Ordnung. Kämpferisch war das heute wieder gut und wir kämpfen endlich wie es sein muss. Wir machen weiter und versuchen zu punkten." Die Gäste vom Ginnheimer Wäldchen führten durch Deniz Dogan und Sebastian Gäse mit 2:0 zur Halbzeit. Doch die Hausherren drehten die Partie auf dem staubtrockenen Hartplatz binnen neun Minuten zu ihren Gunsten. Mit einem Traumtor vom rechten Sechzehnereck in den Winkel verkürzte Kapitän Pascal Hubbuch auf 1:2. Dann profitierte Maseh Ikhlas von einem katastrophalen Abspielfehler von Blau-Gelb-Torhüter Mario Blümel, der ihm den Ball quasi vor die Füße spielte. Nach dem 2:2 fabrizierte Amin Asli nach einer Freistoßflanke ein Kopfballeigentor zum 3:2. Kurz vor dem Spielende egalisierte Gäse aus dem Gewühl heraus zum 3:3-Endstand. "Unerklärlicherweise haben wir das Spiel in neun Minuten aus der Hand gegeben und wenigstens den Ausgleich gemacht. Wir wollen vier Mannschaften hinter uns lassen und verlassen uns nicht auf andere Konstellationen", meinte Blau-Gelb-Trainer Sven Janssen, dessen Team mit dem kuriosen Torverhältnis von 90:92 die beste Offensive der Liga stellt.

Schiedsrichter: Sascha Wagenbach (Weilburg).
Zuschauer: 80.
Tore: 0:1 Deniz Dogan (29.), 0:2 Sebastian Gäse (29.), 1:2 Pascal Hubbuch (54.), 2:2 Maseh Ikhlas (59.), 3:2 Amin Asli (63., Eigentor), 3:3 Sebastian Gäse (87.).

SC Weiss-Blau - Spvgg. 03 Fechenheim 2:5 (1:3)

"Wir haben Fechenheim die ersten drei Tore geschenkt und haben unkonzentrierte Abwehrfehler gemacht. Sonst haben wir dem Spitzenreiter Paroli geboten. Die bessere Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt Weiss-Blau. Erst in der zweiten Halbzeit hat Fechenheim seine Klasse bewiesen. Die Niederlage fällt aber um zwei Tore zu hoch aus", meinte Weiss-Blau-Trainer Antonio Brenes zum Spielverlauf. Tolga Tuygar hatte die Gäste schon nach 30 Sekunden in Führung gebracht. Danach verpasste es das Team aus dem Frankfurter Osten, entsprechend nachzulegen. Die Gastgeber verwandelten einen Foulelfmeter durch Tobias Mini zum Ausgleich. Daniel Lotz per Kopfball und Kamil Yikilmaz sorgten für den 3:1-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel besorgten Yikilmaz per Foulelfmeter und Tuygar mit seinem dritten Treffer den Fechenheimer Rest. Der Tabellenführer kassierte aber noch drei Ampelkarten und beendete die Begegnung mit acht Spielern. Mohamed Mamay wegen wiederholten Foulspiels, Torhüter Dennis Reuswig wegen einer Beschwerde beim Referee und Maurizio Tedesco, weil er während des Spiels aus der Wasserflasche trank, wurden des Feldes verwiesen. Erst in der Nachspielzeit gelang den Platzherren in dreifacher Überzahl durch Stefan Decker die Ergebniskosmetik zum 2:5-Endstand. "Wir hatten das Spiel jederzeit unter Kontrolle. Weiss-Blau konnte uns nicht das Wasser reichen. Wir stehen kurz vor dem Ziel und müssen nur noch durch das Tor gehen", lautete hingegen die konträre Analyse von Fechenheims Sportdirektor Asghar Ali-Jaali.

Schiedsrichter: Mourad L´Madaghri (Niedernhausen).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Tolga Tuygar (1.), 1:1 Tobias Mini (22., Foulelfmeter), 1:2 Daniel Lotz (39.), 1:3 Kamil Yikilmaz (41.), 1:4 Kamil Yikilmaz (57., Foulelfmeter), 1:5 Tolga Tuygar (58.), 2:5 Stefan Decker (90.+2).
Gelb-Rote Karten: Mohamed Mamay (Fechenheim, 70.), Dennis Reuswig (Fechenheim, 78.), Maurizio Tedesco (Fechenheim, 82.).

FC Tempo - SV Griesheim Tarik 2:2 (1:2)

In der fairen Partie trotzte die beste Rückrundenelf dem Tabellenzweiten ein verdientes Remis ab. Ahmet Kesers Führung egalisierte Tempos Goran Grijak fast im Gegenzug. Die Gäste von der Lärchenstraße legten dann einen Zahn zu, versäumten es aber, mit einer höheren Führung als dem 2:1 durch Mostafa El Aadmi in die Pause zu gehen. Spielertrainer Borislav Pilipovic überwand Tariks Reservetorhüter Oleg Spita zum 2:2-Endstand mit einem Kopfball. "Es ging hin und her. Wir sind zufrieden, denn wir spielen eine tolle Rückrunde und können die nächste Saison planen", stellte Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic fest. Bei Griesheim Tarik haben sie sich mit der Teilnahme an der Aufstiegsrunde abgefunden. "Wir waren nicht stabil genug und uns fehlt die Galionsfigur Issam Chami. Heute hatten wir unzählige Torchancen und Zakaria Amjahid hat das Team hervorragend geführt. Wir haben unglücklicherweise nicht gewonnen. Jetzt gilt es, sich auf die Aufstiegsspiele vorzubereiten", erklärte Tarik-Trainer Jorge Huberman.

Schiedsrichter: Jo Yannick Blattner (Mainz).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Ahmet Keser (20.), 1:1 Goran Grijak (22.), 1:2 Mostafa El Aadmi (27.), 2:2 Borislav Pilipovic (56., Foulelfmeter).

FC Germania Enkheim - FC Kalbach II 2:4 (1:1)

Bei den Gastgebern machte sich aufgrund des hohen Altersdurchschnitts der Kräfteverschleiß bemerkbar. "Wir sind die älteste Truppe und mussten 48 Stunden später wieder ran. Uns hat die Frische gefehlt, die Kräfte haben uns verlassen", bedauerte Enkheims Trainer Tihomir Tomic. Zwar war der Gruppenliga-Absteiger durch den Kopfball von Hashim Tarik Ahmed in Führung gegangen, aber der nach seinem Tor verletzt ausscheidende Sadullah Erkmen glich mit dem Halbzeitpfiff für die Kalbacher Reserve aus. Nach dem Seitenwechsel brachten Sören Jantzer und Soufiane Moussaoui die Nordfrankfurter mit 3:1 auf die Siegerstraße. Die Gastgeber kamen durch den Kopfball von Oral Mutaf auf 2:3 heran, ehe FCK-Kapitän Lukas Höll den alten Abstand wieder herstellte. "Enkheim stand sehr kompakt und hat in der ersten Halbzeit gut dagegen gehalten. Wir waren nicht so richtig im Spiel und haben erst nach der Pause ein anderes Gesicht gezeigt. Die Niederlage gegen die TSG 51 wollten wir vergessen machen. Das ist uns gelungen", berichtete FCK-Coach Karol Drynda.

Schiedsrichter: Ibrahim Demiröz (Dreieich).
Zuschauer: 90.
Tore: 1:0 Hashim Tarik Ahmed (18.), 1:1 Sadullah Erkmen (45.), 1:2 Sören Jantzer (68.), 1:3 Soufiane Moussaoui (73.), 2:3 Oral Mutaf (83.), 2:4 Lukas Höll (84.).

Concordia Eschersheim - TuS Makkabi 4:4 (2:2)

"Ein tolles und faires Spiel beider Teams" hatte Concordias Trainer Roland Stipp gesehen. Besonders freute sich der Übungsleiter, dass trotz des turbulenten Spielverlaufs die "traditionelle Freundschaft zwischen den beiden Nachbarn ein Stück weit erneuert wurde und alle fair miteinander umgegangen sind". Der Torefilm begann am Rosegger vor 250 Fans mit einem verwandelten Foulelfmeter von Eschersheims Ricardo Harrabi zum 1:0. Makkabis Torjäger Ibrahim Abbouz glich per Kopfball aus und besorgte die 2:1-Führung für die Gäste von der Bertramswiese. Den ersten Aufreger gab es beim 2:2-Ausgleich der Concorden. Einen schnell ausgeführten Mohr-Freistoß versenkte Benjamin Tesar zum Halbzeitstand. Nach Wiederbeginn ging Makkabi erneut durch Marlon Hubermann mit 3:2 in Führung. Aber die junge Eschersheimer Mannschaft spielte energisch nach vorne und ging nach Eloy Merens´ 3:3 sogar mit einem Distanzschuss von Florian Ilcken unter die Latte mit 4:3 in Front. In der langen Nachspielzeit, die Stipp als "viel zu lang" empfand, passierte es noch. Zunächst flog Makkabis Thilo Tanetschek mit Gelb-Rot vom Platz. Dann war der Schiedsrichter noch mit dem Notieren einer Gelben Karte gegen Eschersheims Joscha Stein beschäftigt. Der Freistoß wurde ohne Freigabe ausgeführt und die Flanke schob Abbouz zum 4:4 ein. "Für die Zuschauer war das ein tolles Spiel, für uns Trainer weniger. Es wurden zu viele utopische Fehler gemacht. Ärgerlich war der Ausgleich mit diesem irregulären Tor, das nicht hätte zählen dürfen. Das war eine Konzessionsentscheidung wegen des 2:2. Aber trotzdem gehört der jungen Mannschaft die Zukunft", resümierte Stipp. Sein Kollege Maximilian Eilingsfeld sah dagegen "vier unnötige Standardtore. Die Nachspielzeit war berechtigt. Es wurden viele Spieler behandelt und es gab Diskussionen. Unser Ziel lautet Rang drei."

Schiedsrichter: Björn Benatzky (Gelnhausen).
Zuschauer: 250.
Tore: 1:0 Ricardo Harrabi (19., Foulelfmeter), 1:1 und 1:2 Ibrahim Abbouz (25., 31.), 2:2 Benjamin Tesar (34.), 2:3 Marlon Hubermann (59.), 3:3 Eloy Merens (64.), 4:3 Florian Ilcken (67.), 4:4 Ibrahim Abbouz (90.+6).
Gelb-Rote Karte: Thilo Tanetschek (Makkabi, 90.+2).

SV Viktoria Preußen - BSC SW 19 3:4 (2:1)

Die Gastgeber unterlagen am späten Abend dem potenziellen Absteiger und das Resultat war laut dem Fußball-Abteilungsleiter der Preußen Thomas Mahlau "hochverdient. Der BSC war stärker als Fechenheim und Tarik. Vor allem Stürmer Jafar Sidiqi war nicht zu stoppen." Vor allem die Einstellung habe bei seinem Team gefehlt oder war es vielleicht doch die ungewohnte Anstoßzeit um 19 Uhr, weil im Tagesverlauf ein Jugendturnier auf der Sportanlage stattgefunden hatte? "Am Donnerstag wird Tacheles geredet. Wir müssen die Kurve kriegen", forderte Mahlau. Die Gäste vom Rosegger, bei denen mit Sevki Avci ein Feldspieler das Tor hütete, nutzten die Gunst der Stunde und machten zwei Tabellenplätze gut. Über die gesamte Spielzeit präsentierten sich die Schwarz-Weißen hellwach, auch wenn drei Gegentore nicht für diese These sprechen. Marcel Brand per Foulelfmeter ließ den BSC an die Überraschung glauben, auch wenn Stefano Amore ebenfalls vom weißen Punkt egalisierte. Mit dem Pausenpfiff nahmen die Platzherren die 2:1-Führung durch Anass Barkok mit in die Halbzeit. Nach dem Ausgleich durch den überragenden Sidiqi ließ sich der BSC auch durch das 3:2 von Amore nicht beirren. Marco Renna glich zum 3:3 aus und in der Nachspielzeit wurden die Gäste vom nahen Rosegger mit dem 4:3-Siegtreffer von Enes Nalik Özcan belohnt. An großen Rechenspielen wollte sich BSC-Coach Ramazan Ünlü nicht beteiligen: "Wir spekulieren nicht, sondern planen für die A-Klasse. Sollte es anders kommen, nehmen wir das an. Wir wollen nicht als Letzter oder Vorletzter absteigen. Das Team hat alles rausgehauen."

Schiedsrichter: Johannes Helmut Baumann (Fernwald).
Zuschauer: 45.
Tore: 0:1 Marcel Brand (12., Foulelfmeter), 1:1 Stefano Amore (14., Foulelfmeter), 2:1 Anass Barkok (45.+1), 2:2 Jafar Sidiqi (51.), 3:2 Stefano Amore (61.), 3:3 Marco Renna (73.), 3:4 Enes Malik Özcan (90.+2).

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